Würde man dich Fragen, welches die größte Fast Food-Kette der Welt ist, würde dir wahrscheinlich eine große amerikanische Kette in den Sinn kommen. Mc Donalds und andere Fast Food Restaurants sind der Inbegriff für schlechtes Essen.

Wirklich?

Wenn ich Ihnen jetzt sage, dass Bäckereien die größte Fast Food-Kette der Welt sind, wie würden Sie reagieren?

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Fast Food in keinem Fall gutheißen, aber man muss hinterfragen ob Fast Food die Hauptproblematik für unsere adipöse Gesellschaft ist.

Bäckereien gibt es wirklich in jedem kleinen Ort und seit jeher verzehrt der Deutsche regelmäßig Backwaren.

Die Auswahl an Brötchen, Brot, Kuchen und anderen süßen Verführungen ist riesig und diese kleinen Dinger haben es faustdick hinter den Ohren.

Ein 300g Croissant hat etwa 1200 kcal, dagegen ist ein Big Mäc mit seinen fast 500 kcal ein regelrechtes Leichtgewicht. Der Faktor Sättigungsgrad findet hier keine Berücksichtigung.

1200 kcal, das ist mehr als die Hälfte aller Kalorien, die eine Durchschnittsfrau am Tag zu sich nehmen sollte.

Auch Brötchen und Brot relativieren sich dabei gesund und vollwertig zu sein. Angesichts irreführender Bezeichnungen seitens der Bäckereiindustrie wird der Verbraucher auch oft schlichtweg getäuscht. Das Brötchen kommt als sogenanntes „Fitnessbrötchen“ daher, besteht aber mehrheitlich aus Weißmehl und wird mit Malz dunkel gefärbt. Ein paar Alibi-Körner geben den Rest zum perfekten, gesunden Look.

Dazu kommt oftmals Belag aufs Brötchen…

Butter und Margarine, evtl. etwas Nutella. Schon befinden wir uns in der Kaloriengröße einer Hauptmahlzeit. Man beachte, ich spreche hier von einer Brötchen-Hälfte.

Wer einen ersten Schritt zu einer gesunden Ernährung finden möchte, der sollte erst mal diese Schwergewichte aus seinem Speiseplan streichen und evtl. durch Gemüse, Obst oder auch Jogurt ersetzen.

Ich werde oft von meinen Kunden gefragt, was man denn morgens essen könne….

Ein paar Haferflocken ca.50-80g oder evtl. ein gutes Müsli, mit 200g Obst nach Wahl und 150g Jogurt gibt einen idealen Start in den Tag.

Der Preis für eine Stunde mit einem Personal Trainer ist leider sehr unterschiedlich und von sehr vielen Faktoren abhängig. Leider gibt es in Deutschland auch noch keine Institutionen oder Verbände die Vorschriften oder Kataloge verfasst haben, an die sich ein Trainer halten muss. Ein Bereich der besonders auch bei entsprechenden Qualifikationen fehlt!

In diesem Artikel werde ich versuchen aufzuschlüsseln woraus sich der Preis zusammensetzt.

Ich habe mich letztens mit einem Personal Trainer unterhalten, der 50€ die Stunde nimmt, ein Preis der wirtschaftlich überhaupt nicht tragbar ist. Fakt ist, ein guter Trainer kostet zwischen 70-100€ /Std.

Was sich auf den Preis auswirkt:

1. Die Qualifikation des Trainers:

Es zeigt, wieviel Geld der Trainer in seine Ausbildung investiert hat und welches Fachwissen er in die Betreuung mit einbringen kann.

2. Ist der Personal Trainer hauptberuflich als Trainer tätig:

Rund 80% aller sogenannten Personal Trainer machen diese nebenerwerblich um Ihr Gehalt aufzubessern und nehmen deswegen einen kleineren Preis!

3. Leistungsumfang:

Wie hoch ist der Betreuungsaufwand bei Ihnen und der damit einhergehende Zeitaufwand.

4. Fixkosten des Trainers:

Muss der Trainer Räumlichkeiten bezahlen, Benzinkosten, Versicherungen, Steuern, Altersvorsorge…

5. Buchen Sie eine Stunde, 1 mal die Woche, 3 mal die Woche?

Je öfter Sie einen Trainer buchen und je mehr er sich auf regelmäßige Einnahmen verlassen kann, desto mehr Kompromisse kann er auch beim Stundenhonorar eingehen.

In Deutschland ist es leider so, dass sich jeder Mensch als Personal Trainer bezeichnen kann. Dieser Beruf ist nicht geschützt, es gibt keine Mindestanforderung. Selbst in Landesverbänden für Personal Training kann man sich mit einer einfachen B-Lizenz als Personal Trainer eintragen lassen. So eine B-Lizenz kann man an drei Wochenend-Seminaren erwerben. Trotzdem kann man sich als Personal Trainer bezeichnen. Andere studieren 3 Jahre in einem Fach, das speziell auf dieses Berufsbild ausgerichtet ist.

Vertrauen Sie immer auf einen Trainer, der Personal Training hauptberuflich anbietet, denn sein Tagesablauf dreht sich einzig und allein darum, Kunden bei der Realisierung ihrer gesundheitlichen Ziele zu helfen. Sie würden sich ja auch nicht von einem Büroangestellten am Wochenende das Bad fliesen lassen.

Der Preis ist sicherlich auch stark von dem Aufwand abhängig, den der Personal Trainer mit einem Kunden hat. In der Regel beginnt es immer mit einem Eingangscheck, der bei mir schon um die 90-120 min. dauern kann. Dies ist notwendig, denn nur so kann ein optimales Training durchgeführt werden und nur durch ein optimales Training werden Ihre Ziele verwirklicht.

Seien Sie skeptisch, wenn ein Personal Trainer sofort mit Ihnen trainieren möchte und schon weiß, welche Übungen er nehmen will etc.

Dies ist auch ein Grund, warum ich kein Probetraining anbiete, denn es spiegelt in keiner Weise eines auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Training wieder. Außerdem habe ich beim ersten Treffen überhaupt kein Wissen darüber, wie ich mit Ihnen trainieren muss. Deswegen gibt es bei mir am Anfang immer ein ausführliches kostenloses Beratungsgespräch.

Sie dürfen auch nicht vergessen, dass dem Trainer nicht 100% des Geldes einer Stunde zur freien Verfügung stehen. Als erstes müssen Sie die 19% MwSt raus rechnen. Dann kommt die Einkommensteuer, Versicherungen, Material, Software, Fahrtkosten ggf. Mietkosten etc. mit drauf.

In aller Regel können Sie den Stundenpreis reduzieren, wenn Sie sich an Ihren Personal Trainer binden. Wenn er die Sicherheit hat, dass Sie Ihn regelmäßig engagieren, wird er Ihnen sicherlich Rabatt gewähren können, weil er eine stetige Einnahmequelle hat und sich darauf verlassen kann.

Unterm Strich wirken sich viele Faktoren auf den Preis einer Stunde aus. Hier sollten Sie sich nicht täuschen lassen, denn Sie können wirklich am falschen Ende sparen und dieses könnte sich auf Ihre Gesundheit auswirken, wenn der Trainer sie falsch trainiert, weil er es nicht besser weiß.

Tipp: Lassen Sie sich immer auch die Qualifikationen des Trainers zeigen und zum Selbstschutz die Police zur beruflichen Haftpflichtversicherung, denn im Ernstfall geht es um Ihre Gesundheit.